NAWIG - Nachhaltige Abfallwirtschaft in der Gemeinde


Das Abfallwirtschaftskonzept erfasst alle Daten, Verantwortlichkeiten und Gesetze rund um die Abfallentsorgung in der Gemeinde. Durch die Erfassung der Daten können Entscheidungen zu mehr Nachhaltigkeit bezüglich Recycling und Reduktion getroffen werden.
Insbesondere wird darin dokumentiert, welche Leistungen die Gemeinde für mehr Nachhaltigkeit in diesem Bereich erbringt bzw. was dazu in der Gemeinde passiert. Die Gemeinde setzt sich Ziele, was erreicht werden soll. Das NAWIG wird daher auch jährlich aktualisiert.

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Nachhaltiges Abfallwirtschaftskonzept
27.03.2018
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NAWIG – Nachhaltige Abfallwirtschaft in der Gemeinde

 

Die Grakorner BürgerInnen werfen wie die BürgerInnen anderer Gemeinden im Laufe eines Jahres ziemlich viel weg. Würde sich die Gemeinde mit dem AWV-Verband nicht darum kümmern, dass dies in geordneten Bahnen verläuft, Gratkorn wurde ziemlich rasch im eigenen Abfall verkommen.

 

Aber der Abfall soll nicht nur entsorgt, sondern er soll auch noch möglichst billig entsorgt werden - die Gebühr dafür zahlen ja die BürgerInnen selbst - und möglichst wenig Schaden anrichten. Daher ist es wichtig daraus wieder Rohstoffe zu gewinnen oder Teile aus dem Müll zu recyclen. So kostet die Entsorgung nicht nur etwas, sondern für saubere getrennte Abfälle, die recyclet werden können, kann sogar Geld zurückfließen und somit die Gebühren senken. Noch mehr können die Gebühren gesenkt werden, wenn weniger Müll anfällt. Daher zählt auch die Müllvermeidung zu den Aufgaben der Gemeinde. Um diese Aufgaben gut und für die Bürger transparent abwickeln zu können, hat die Gemeinde ein Konzept NAWIG – Nachhaltige Abfallwirtschaft in der Gemeinde -eingeführt

 

 

 

Dieses Abfallwirtschaftskonzept erfasst alle Daten, Verantwortlichkeiten und Gesetze rund um die Abfallentsorgung in der Gemeinde. Durch die Erfassung der Daten können Entscheidungen zu mehr Nachhaltigkeit bezüglich Recycling und Reduktion getroffen werden.
Insbesondere wird darin dokumentiert, welche Leistungen die Gemeinde für mehr Nachhaltigkeit in diesem Bereich erbringt bzw. was dazu in der Gemeinde passiert. Die Gemeinde setzt sich Ziele, was erreicht werden soll. Das NAWIG wird daher auch jährlich aktualisiert.

 

Gratkorn hat das NAWIG 2006 beschlossen. Als politisches Entscheidungsinstrument ist es aber 2009 in Vergessenheit geraten und wurde erst 2017 wieder aktualisiert.
Steht vorerst die Feststellung des Ist-Zustands im Vordergrund, so wurden doch etliche erfolgreiche Maßnahmen im Bereich der gemeindeeigenen Beschaffung dokumentiert und als weitere Richtlinie festgeschrieben. Weitere Maßnahmen sind die Reduktion der Einwegwindeln, Informationen über Abfallvermeidung und -trennung in der Gratkorn-Info und Informationsveranstaltungen in den Schulen. Dies soll weitergeführt werden. Dies soll weitergeführt werden und als neue Ziele kommen dazu, dass alle Vereine und Festveranstalter über das Projekt Mehrweg und „g'scheit feiern“ informiert werden, „Unkraut“ nur mechanisch oder mit „Flämmern“ entfernt wird und auf LED-Beleuchtung umgestellt wird. Die Gemeinde will auch mit guten Beispiel vorangehen.

 

Ein wichtiger Bestandteil des NAWIG ist die Öffentlichkeit und Vergleichbarkeit. Daher kann das NAWIG auch auf https://gratkorn.jimdo.com/umwelt/abfall/nawig/ nachgelesen werden.

 

 

 

Das NAWIG und die Erfüllung der Aufgabe der Gemeinde bezüglich Abfall, Recycling und Müllvermeidung funktionieren erst wirklich gut mit Beteiligung der Bevölkerung. Dieses Mitwirken kann sowohl die Gesamtkosten, aber auch die persönlichen Kosten oder auch Kosten eines Mehrparteienhauses senken.

 

Abfallvermeidung, Wiederverwendung, Mülltrennung sind unser aller Aufgaben. Einer allein kann schon viel bewirken, gemeinsam wird es effektiver und von der Gemeinde unterstützt noch besser.

 

Daher sind Sie eingeladen ihre Ideen, Anliegen und Verbesserungsvorschläge bzw. das Aufzeigen von Problemen an den Obmann des Ausschuss für Umwelt und Verkehr (klimaschutz@gratkorn.com) zu senden.