Frohe Weihnachten!


Liebe Gratkornerinnen und Gratkorner,

 

Weihnachten naht mit großen Schritten und ein weiteres turbulentes Jahr geprägt von der Corona-Krise neigt sich dem Ende zu. Zu Jahreswechsel werden Vorsätze fürs neue Jahr gemacht. Dieses Jahr haben wahrscheinlich sehr viele von uns für das neue Jahr einen besonderen Wunsch: Wir wünschen uns wieder ein Leben ohne Lockdowns, Einschränkungen mit und in gewohnter Freiheit.

 

Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie bemüht sich unsere Gemeinde, eine umfangreiche Informationstätigkeit für Bürgerinnen und Bürger durchzuführen und die notwendige Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. 

Um der Bevölkerung eine dauerhafte Test- bzw. Impfmöglichkeit anbieten zu können, wurden in Gratkorn Anfang dieses Jahres Test- und Impfstationen errichtet. Da diese Testungen und Impfungen ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sind, werden die Test- und Impfstraße in Gratkorn zumindest bis Ende des Jahres weitergeführt.

 

Aufgrund der hohen Nachfrage nach Corona-Tests und Impfungen ist es zwischenzeitlich zu erhöhtem Verkehrsaufkommen rund um die Musikschule und des Hallenbades gekommen, so dass die Verkehrsbelastung für die Anrainer sehr hoch war. Trotz allem zeigten die Anrainer dankenswerterweise Verständnis für die aktuelle Situation. Dafür möchte ich mich persönlich und im Namen der Marktgemeinde Gratkorn bedanken.

Vor allem die Impfungen gegen das Coronavirus sind der wichtigste Baustein für den Weg zurück zur Normalität. Auch wenn es natürlich eine individuelle Entscheidung ist, sich impfen zu lassen oder nicht, appelliere ich nochmals an alle: Lassen Sie sich bitte impfen! Zu Ihrem eigenen Schutz, aber auch zum Schutz Ihrer Familie und Ihrer Freunde. Nur eine möglichst große Zahl an Impfungen gegen Covid-19 kann die Pandemie besiegen, denn nur eine möglichst breite Immunisierung entlastet das Gesundheitssystem und reduziert die Belastung der Krankenhäuser. 

 

Trotz der Pandemie und der damit verbundenen Minimierung des gesellschaftlichen Lebens gehen einige wichtige Vorhaben und Projekte in unserer Gemeinde natürlich weiter: Angefangen von den Straßensanierungen, dem Ausbau des Kanal- und Wasserleitungsnetzes, dem Neubau der Volkschule und der Spielplatzerweiterung im Park bis hin zu den Hangwasserprojekten und dem Hochwasserschutz.

 

Zu guter Letzt möchte ich aber auch noch diese Ausgabe der Gemeindezeitung dazu nutzen, Dank auszusprechen: Danke an alle, die in diesen Pandemiezeiten für kranke und ältere Nachbarn Hilfe und Unterstützung leisten. Danke an alle Ehrenamtliche für ihre selbstlose Mitarbeit in Vereinen, Organisationen und im sozialen Umfeld. Danken möchte ich auch allen ortansässigen Betrieben und Gewerbetreibenden sowie unseren Landwirten für ihren wichtigen Beitrag für eine positive Entwicklung unserer Gemeinde. 

Außerdem möchte ich auch den Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit danken. 

 

Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Team der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung, im Wirtschaftshof, in den Schulen und in den Kindergärten bzw. Kinderkrippen. Mit ihrem Einsatz konnten, trotz der besonderen Umstände, alle unsere Serviceleistungen durchgehend aufrechterhalten bleiben.

 

Ihnen allen, liebe Bürgerinnen und Bürger, wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2022 viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit!

 

Ihr Bürgermeister 

Helmut Weber

 


Nachruf Univ.-Prof. Dr. Karl Haidmayer


Der Komponist Karl Haidmayer ist am Fronleichnamstag im 95. Lebensjahr friedlich entschlafen.

 

In der österreichischen Musikszene war Karl Haidmayer kein Unbekannter, wenngleich seine größten Erfolge im Ausland zu verzeichnen waren. Bereits in den fünfziger und sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts entfaltete Karl Haidmayer ein vielseitiges Wirken, einerseits als Pianist mit Tourneen durch viele europäische Staaten, andererseits als Komponist und Musikkritiker. Zahlreiche Konzerte mit Ur- und Erstaufführungen machten den Namen Karl Haidmayer im In- und Ausland bekannt. Sein Oeuvre umfasst rund 350 Werke, darunter 18 Sinfonien, Chansons, Filmmusik, Kammermusik, Chorwerke u.v.m. Neben seiner Unterrichtstätigkeit an der Grazer Musikhochschule, übte er von 1979 bis 1993 die Funktion des Präsidenten des steirischen Tonkünstlerbundes aus.

 

Für die Marktgemeinde Gratkorn komponierte Karl Haidmayer anlässlich des Millenniums seine 15. Sinfonie "Gratkorn 2000". Diese Sinfonie wurde am 21.10.2000 mit dem Orchester der Musikschule verstärkt durch Mitglieder des Grazer Symphonischen Orchesters unter der Leitung von Karlheinz Pöschl in der Basilika Rein aus der Taufe gehoben. In Anerkennung um seine Verdienste wurde der Konzertsaal der Musikschule nach „Karl Haidmayer Saal“ benannt.


Spendenaufruf


Spende für die Betroffenen des Coronavirus

 

Das Coronavirus verändert das Leben von Millionen Menschen auf der ganzen Welt und stellt uns alle vor große Herausforderungen. Auch in unserer Gemeinde ist es das vorherrschende Thema.

 

In diesen Tagen erreichen uns Hilferufe von Bürgern, die aufgrund von Lohn- und Gehaltsausfällen nicht wissen, wie sie in den nächsten Wochen und Monaten Miete bezahlen und/oder Ihre Kinder ernähren sollen.

 

Die derzeitige Lage zeigt, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sind. Die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus sind noch nicht absehbar. Umso wichtiger ist es, dass alles unternommen wird, um den Menschen in dieser schwierigen Situation zu helfen.

 

Dabei brauchen wir Ihre Unterstützung!

Um in Zeiten des Coronavirus unseren Bürgerinnen und Bürger in Not zu helfen, bittet die Marktgemeinde Gratkorn um Spenden für den Elmar Fandl-Sozialfonds.

 

Spenden Sie einen Betrag, der für Sie möglich ist. Jeder Beitrag hilft.

Wir bedanken uns sehr für Ihre Bereitschaft!

 

Bankverbindung:

Empfänger: Elmar Fandl Fonds

AT42 3811 1608 0000 0034

 

Helfen wir einander wo es geht!



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