Muttertagskonzert 2020



Plexiglas-Schutzscheiben für Gratkorner Betriebe


Als Unterstützung für Gratkorner Unternehmen in Zeiten des Coronavirus bot die Gemeinde kostenlose VSG Corona-Schutzscheiben an.

 

Seit dem Ausbruch des Coronavirus in Österreich arbeiten viele Beschäftigte von zuhause aus, um das Risiko einer Ansteckung und die Verbreitung des Virus zu reduzieren. Allerdings ist Homeoffice nicht in allen Berufen möglich. Bäcker, Verkäufer und Apotheker gehen weiterhin ihrer Arbeit in ihren Betrieben nach und stehen so täglich im Kontakt mit vielen Kunden.

Dabei tragen die Mitarbeiter aus Sicherheitsgründen die Mund- und Nasenschutzmasken und die Kunden werden auf die Einhaltung des Sicherheitsabstands von einem Meter hingewiesen. Doch das Tragen von Mund- und Nasenschutzmasken bietet nur einen sehr eingeschränkten Schutz vor Infektionen. Auch der Abstand von mindestens einem Meter kann nicht immer eingehalten werden. Das ist zum Beispiel an Kassenarbeitsplätzen fast nicht möglich.

Um gerade in diesen schweren Zeiten den Gewerbetreibenden schnell und punktgenau helfen zu können, stellte die Marktgemeinde Gratkorn ihren Betrieben bis Ende April die VSG Corona-Schutzscheibe kostenlos zur Verfügung. Diese wurden nach Bedarf bei der Glaserei Aldrian seitens der Gemeinde für den jeweiligen Betrieb angekauft.

Dank solcher Schutzscheiben wird der direkte Weg zwischen Kunde und Personal für die Viren versperrt. Zudem machen die durchsichtigen Wände noch mehr darauf aufmerksam beim Einkaufen Abstand zu halten.


Spendenaufruf


Spende für die Betroffenen des Coronavirus

 

Das Coronavirus verändert das Leben von Millionen Menschen auf der ganzen Welt und stellt uns alle vor große Herausforderungen. Auch in unserer Gemeinde ist es das vorherrschende Thema.

 

In diesen Tagen erreichen uns Hilferufe von Bürgern, die aufgrund von Lohn- und Gehaltsausfällen nicht wissen, wie sie in den nächsten Wochen und Monaten Miete bezahlen und/oder Ihre Kinder ernähren sollen.

 

Die derzeitige Lage zeigt, wie wichtig Solidarität und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft sind. Die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus sind noch nicht absehbar. Umso wichtiger ist es, dass alles unternommen wird, um den Menschen in dieser schwierigen Situation zu helfen.

 

Dabei brauchen wir Ihre Unterstützung!

Um in Zeiten des Coronavirus unseren Bürgerinnen und Bürger in Not zu helfen, bittet die Marktgemeinde Gratkorn um Spenden für den Elmar Fandl-Sozialfonds.

 

Spenden Sie einen Betrag, der für Sie möglich ist. Jeder Beitrag hilft.

Wir bedanken uns sehr für Ihre Bereitschaft!

 

Bankverbindung:

Empfänger: Elmar Fandl Fonds

AT13 3811 1000 3059 3552

 

Helfen wir einander wo es geht!


Einkaufs- und Bringdienst



Rückhaltebecken Dult: Bewilligung eingereicht


Der Bau eines Rückhaltebeckens ist eine der wesentlichen und wichtigsten Schutzmaßnahmen für die Marktgemeinde Gratkorn. „Der Hochwasserschutz ist bereits ein altes Thema, das jahrelang diskutiert wurde. Nach unzähligen Gesprächen und umfangreichen Projektplanungen, konnten wir nun den ersten großen Schritt in Richtung Realisierung dieses Vorhabens machen“, sagt Bürgermeister Helmut Weber.

 

Vbgm. Schlögl, Bgm. Weber, Vbgm. Bauer, VM Sartor (von links)
Vbgm. Schlögl, Bgm. Weber, Vbgm. Bauer, VM Sartor (von links)

Wenn es stark regnet, richten sich die bangen Blicke der Gratkorner stets auf den Dultbach. Denn seit jeher tritt das Gewässer regelmäßig bei Starkregen über die Ufer. Die Bürger sehen sich oftmals enormen Schäden gegenüber. Schon lange wird an dem Hochwasserschutz-Projekt „Rückhaltebecken Dult" gearbeitet. „Das Ziel war es, eine möglichst konfliktfreie Lösung für die Umsetzung dieses Vorhabens zu finden. Es ist ein schöner Erfolg, dass es uns nun gelungen ist“, betont Weber.

Nun nimmt das Projekt einen nächsten Schritt: Der endgültige Projektplan wurde bereits im Februar für die wasserrechtliche Bewilligung eingereicht. Sobald die Bewilligungen erteilt sind, wird an der Detailplanung gefeilt, die Arbeiten ausgeschrieben und schlussendlich das Projekt durchgeführt.

Dem eingereichten Plan zufolge wird das Projekt in zwei Bauabschnitten ausgeführt:

Im ersten Bauabschnitt soll ein HQ30 (30jähriges Hochwasser) erreicht werden. Dafür ist ein Rückhaltebecken beim Kloster mit insgesamt 115.000 Kubikmeter Fassungsvermögen vorgesehen. Zudem wird ein Linearausbau des Dultbaches vom Rückhaltebecken bis zur Firma Salzgitter Mannesmann auf 4,4 m3/s durchgeführt und ein Abwurfbauwerk in Richtung Felberbach bis zur Mur mit 0,4 m3/s errichtet.

Demnach verbleiben im Dultbach bei einem HQ30 lediglich 4 m3/s.

Im zweiten Bauabschnitt ist der Ausbau des Rückhaltenbeckens auf HQ100 (Jahrhunderthochwasser). Zusätzlich wird ein zweites Rückhaltebecken im Dultgraben erforderlich sein.

 

Unterdessen wurde 2018 von der Marktgemeinde Gratkorn ein Hochwasser-Frühwarnsystem errichtet. Dieses Frühwarnsystem gewährleistet eine Voralarmierung der Bevölkerung im Hochwasserfall. Außerdem dient es als Entscheidungshilfe, wenn es darum geht, rasch geeignete Maßnahmen zu setzen und die Einsatzmannschaft der Feuerwehr zeitgerecht einzuberufen.


Mursteg wurde saniert


Die Sanierung des Murstegs wurde Ende Jänner abgeschlossen. Die in die Jahre gekommene Fußwegbrücke zwischen Gratkorn und Gratwein-Straßengel wurde aufgrund erheblicher Mängel einer Sanierung unterzogen.

Rund 750 Menschen überqueren täglich den Mursteg, viele davon sogar mit dem Fahrrad. „Aufgrund teils bröckeligen und rostigen Zustands war die Sanierung dieser Fußgängerbrücke schon dringend notwendig“, sagt Bürgermeister Helmut Weber.

Während die Unterkonstruktion dem Wasserverband gehört, mussten die Sanierungen von Steg und Aufstiege von den jeweiligen Gemeinde Gratkorn oder Gratwein-Straßengel durchgeführt werden.

Die Sanierungsarbeiten auf der Gratkorner Seite fingen Anfang Dezember vergangenen Jahres an und dauerten circa zwei Monate. Nun ist diese Seite des Mursteges fertig. Um einen Übergang mit einem Fahrrad zu gewähren, wurden im Laufe der Sanierung zusätzlich Schienen, die einen Aufstieg ermöglichen, eingebaut. Die andere Seite des Steges wird von der Marktgemeinde Gratwein-Straßengel saniert.